Blutorangenkuchen mit Thymian – gestürzt oder upside-down

Blutorangenkuchen, gestürzt oder upside-down

Blutorangenkuchen, gestürzt oder upside-down

 

Traditionell haben Zitrusfrüchte, obwohl ganzjährig verfügbar, bei mir erst im Winter Saison. Ich freue mich ab Anfang Dezember über die ersten herrlich aromatischen Mandarinen  und  – zum Frühstück gibt es dann auch endlich wieder frisch gepressten Orangensaft.

Irgendwo habe ich gelesen, dass jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr ca. 40 Kilogramm an Zitrusfrüchten verzehrt. Von unseren geliebten Äpfeln essen wir jedoch nur 20 kg. Ob es daran liegt, dass Orangen in dem Ruf stehen, gute Vitamin-C-Spender zu sein?!

Okay, das ist sicher auch ein Grund; denn ungefähr 130 Gramm des Fruchtfleisches einer Orange kann den Tagesbedarf an Vitamin C decken. Doch haben sie neben dem gesundheitlichen Aspekt, noch wesentlich mehr zu bieten. Diese saftigen Früchte  dürfen in keinem Obstsalat fehlen, können aber auch zu Konfitüren oder Sorbets, Likören, Srups oder Saucen verarbeitet werden und verfeinern Torten, Kekse und anderes Gebäck, wie zum Beispiel einen gestürzten Blutorangenkuchen, wie ich ihn Euch heute vorstellen möchte 😉

Ich liebe diese „gestürzten“ Kuchen. Im Herbst, wenn die Pflaumen reif sind, backe ich ihn besonders oft (Schau *hier*). Mein Upside-down-Kuchen besteht aus einem besonderen Teig; denn er enthält zu einem großen Teil gemahlene Mandeln, Eier und Joghurt. Diese tolle Mischung ergibt einen herrlich lockeren, saftigen Kuchenteig mit viel Geschmack. Ihr werdet mir sicher zustimmen 🙂

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Zubereitung und

guten Appetit!

Eure

Blutorangen

Blutorangen

So geht‘ s:

Blutorangenkuchen, gestürzt oder upside-down , angeschnitten
Blutorangenkuchen mit Thymian - gestürzt oder upside-down
Vorbereitungszeit
15 Min.
Zubereitungszeit
45 Min.
Arbeitszeit
1 Stdn.
 
Gericht: Kuchen
Länder & Regionen: Deutschland / Germany
Portionen: 1 Springform 26 cm ∅
Autor: Birgit D
Zutaten
Teigzutaten
  • 3 - 4 Blutorangen
  • 100 g Weizenmehl, Type 405
  • 200 g Mandelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 100 g Joghurt, natur
  • 200 g weiche Butter
  • 3 Eier, Gr. L
  • frischer Thymian, einige Stiele
Anleitungen
  1. Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

  2. Eine Springform, 26 cm ∅,  mit einem Bogen Backtrennpapier auslegen und zwar so, dass das Papier an allen Seiten bis zu den Kanten hoch steht. Überschüssiges Papier abschneiden.

  3. Eine Orange auspressen und mit 1 ELZucker verrühren

  4. Die restlichen Blutorangen mit dem Messer schälen. Dabei möglichst die weiße Außenhaut ganz entfernen.

  5. Dann die Orangen in dünne Scheiben schneiden.

  6. Das Backpapier in der Springform mit der Orangensaftmischung bestreichen und einige Thymianblättchendarauf verteilen. Darauf die Orangenscheiben so platzieren, dass kein Papier mehr zu sehen ist. Die Orangenscheiben können sich dabei gern hier und da überlappen.

  7. Nun den Teig bereiten. Dazu in eine Rührschüssel Butter und Zucker geben. Diese solange mit einem Mixer verrühren bis die Masse hell und schaumig ist.

  8. Dann nach und nach die Eier und das Salz hineinrühren.

  9. Joghurt, Mandelmehl und das mit dem Backpulver vermengte und gesiebte Mehl danach hinzufügen und schnell einarbeiten.

  10. Danach sofort den Teig auf den Orangenscheiben verteilen. Achtet unbedingt darauf, dass die Scheiben nicht verrutschen!

  11. Den Teig zum Schluss glatt streichen und die Form sofort für ca. 45 Minuten (Holzstäbchenprobe) in den vorgeheizten Backofen schieben.

  12. Den fertig gebackenen Kochen ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.

  13. Dann einen Servierteller umgedreht oben auf die Springform legen  und beide Teile zusammen umdrehen, sodass der Teller auf dem Tisch steht und die Springform oben liegt.

  14. Die Springform entfernen.

  15. Das Backpapier vorsichtig vom Kuchen abziehen.

  16. Zum Servieren frische Thymianblättchen auf dem Kuchen verteilen.

  17. Lecker dazu: Schlagsahne oder Creme fraiche

Blutorangenkuchen, gestürzt oder upside-down

Blutorangenkuchen, gestürzt oder upside-down


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