Garten oder Urwald, das ist hier die Frage!

Nachtviolen

Nachtviolen

Gestern und heute habe ich meine Zeit fast nur im Garten  verbracht. Es ist unbeschreiblich, was sich dort innerhalb einer Regenwoche getan hat…

Beete? Habe ich Beete? ! ?  Hätte ich keine Beweis-Fotos, würde ich sagen: „Nein – nicht vorhanden!“

Meine liebevoll mehrmals angehäufelten Kartoffelpflanzen sind, nachdem sie irgendwann in der letzten Woche eine Höhe von ca. 80cm erreicht haben, umgekippt. Die Erdbeeren verstecken sich unter Klettenlabkraut (ha, spar ich mir die Vogelschutznetze 🙂 ) und aus meinem Kräutergarten mit Süßdolden, Weinraute,  Salbei, Sauerampfer,  Borretsch und… hat sich ein riesiger, aromatisch duftender Wald entwickelt. Die Süßdolden sind höher als ich (1,67m)

Süßdolde und Weinraute

Süßdolde und Weinraute im Garten

Weinraute

Weinraute im Garten

Süßdolde

Süßdolde im Garten

Wenn ich meine Topinamburpflanzen nicht schnell in den Griff bekomme, kann ich im Herbst ganz Schleswig-Holstein mit Knollen versorgen…

Garten-Wege

Garten-Wege

Doch um dies alles überhaupt entdecken zu können, musste ich mir die Wege in den Küchengarten frei schneiden. So muss man sich im Regenwald fühlen. Kein Durchkommen – die Wege zugewachsen – alle Pflanzen links und rechts  miteinander verwoben und Schlingpflanzen (Wisteria und Clematis) lianengleich von oben herunter rankend.

Wege nach dem Regen

Garten-Wege nach dem Regen

Wege nach dem Regen

Garten-Wege nach dem Regen

Wege nach dem Regen

Garten-Wege nach dem Regen

Wege nach dem Regen

Garten-Wege nach dem Regen

Wege nach dem (im) Regen(wald)

Wege nach dem (im) Regen(wald)

Doch ich will nicht nur klagen – im Gewächshaus gedeihen die Tomaten prächtig. Sie haben schon eine stattliche Größe erlangt, blühen und die Cocktailtomate „Siderno“ hat schon die erste Baby-Tomate entwickelt.

Gewächshaus: Siderno-Baby

Gewächshaus: Siderno-Baby

Die Tomaten werden von mir täglich entgeizt. ( Zum Glück bleibt man bei Regen im Gewächshaus trocken 🙂  ) Nur meine Busch- und Wildtomaten dürfen wachsen wie sie wollen, denn ihre Stiele sind später stark genug, um die reifenden Früchte zu tragen. Doch alle anderen Tomaten ziehe ich eintriebig. Diese Triebe stütze ich mit Bambus oder Spiralstäben, damit die Pflanzen später nicht unter der Last der Früchte umknicken.

Meine Paprika- und Chilipflanzen sind bei den Schnecken sehr beliebt. Kann mir jemand sagen, wo die sich verstecken?! Ich habe im Gewächshaus schon alles auf den Kopf gestellt 🙃

Gewächshaus: Schneckenfraß an Paprikapflanzen

Gewächshaus: Schneckenfraß an Paprikapflanzen

Die Gurken geben sich Mühe, aber bis jetzt gab‘ s noch keine Blüte.

Im Blumengarten blühen z.Zt. alle Arten von Storchschnabel und eine meiner liebsten Rosen, die Rose de Resht, hat die ersten Blüten entfaltet. Ich liebe ihren betörenden Duft. Mit dem Bild dieser kleinen purpurfarbenen Schönheit verabschiede ich mich für heute und wünsche Euch alles Liebe.

Rose de Resht

Rose de Resht

Lasst es Euch gut gehen!

Eure

Wer, wie ich, gern andere Gärten besucht, kann die Blicke z.B. auch einmal gen Süden ins spanische Andalusien werfen und lesen, worüber sich Zorra in ihrem grünen Reich freut (und manchmal auch ärgert 😉 ) LG

 

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2 comments

  • zorra

    Du hast ja wirklich ein supergrünes Paradies! Hier fehlt der Regen für eine solche grüne „Hölle“. Ohne Bewässerung würde schon jetzt nicht mehr viel wachsen.

    • Birgit D

      „Hölle“ ist gut 🙂 und ich als Teufelchen mittendrin. . . Oh ja, ich weiß wie heiß und trocken es in Andalusien sein kann. Bin selbst schon einige Male dort gewesen. Würde Dir gern von meinem üppigen Grün und auch von dem Wasser, das z.Zt. wieder vom Himmel fällt, abgeben ☔️ Als es regenfrei war habe ich versucht den Urwald etwas zu lichten, aber nun regnet es wieder. Es erinnert mich an Don Quichotes Kampf gegen die Windmühlen . . . LG

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