Kürbis-Cookies mit Chocolate Chips

Kürbis-Cookies (5 von 8)

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt…

Eigentlich wünsche  ich mir lieber den Sommer; denn irgendwie war hier, im Norden,  die Anzahl der schönen Sommertage zu gering. Leider bin ich aber noch immer nicht dahinter gekommen, wie man an der meteorologischen Wetterschraube dreht, um das ideale Wetter zu bekommen und muss mich deshalb mit dem anfreunden, was mir geboten wird…

Da die äußere Wärme jetzt immer mehr zurück geht, versuche ich etwas für das innere Wohlbehagen zu tun. Für mich beginnt jetzt, im Herbst, die Zeit des Teetrinkens. Herrlich – kuschelig am bullernden Ofen eine heiße Tasse aromatischen Tees genießen zu können und dabei durch das Fenster, den im Wind hin und her tanzenden Blättern zuzuschauen.

Doch Tee allein genügt nicht immer, um sich rundherum behaglich zu fühlen. Manchmal braucht es dazu noch etwas Süßes. Deshalb habe ich heute für die nächsten Schlechtwettertage vorgesorgt und einen etwas größeren Vorrat an Cookies angelegt. Der Teig für diese Kekse besteht  u.a. aus selbstgemachtem Kürbispüree, Haferflocken, Ingwer, Schokolade und

…so geht‘ s:

Zutaten für ca. 24 Stück (je nach Größe):      Zeitaufwand: 45 Minuten

  • 400 g Kürbis, hier: ein ½ Hokkaido
  • 2 – 3 cm Stück Ingwer, fein gerieben
  • 200 g weiche Butter
  • 1 Ei, Gr. L
  • 300 g brauner (weißer) Zucker
  • 1 Tütchen Vanille-Zucker
  • ¾ TL Salz
  • ¼ TL frisch gemahlene Muskatnuss
  • 1 ½ TL gemahlenen Zimt
  • 100 g Kürbiskerne, alternativ z.B. gehackte Mandeln
  •  35o g Mehl, Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Haferflocken
  • 100g Schokoladentröpfchen oder -Chunks
  • Backtrennpapier für das Blech

 

Zubereitung:

  1. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und zum Abkühlen zur Seite stellen.
  2. Den Hokkaido in kleine Würfel mit ca. 1 cm Kantenlänge teilen. (Andere Kürbissorten falls nötig schälen.) Tipp: Kürbisfleisch, das beim Aushöhlen des Halloween-Kürbisses anfällt, nutzen.
  3. Den Ingwer schälen und fein reiben.
  4. In einem Topf die Kürbiswürfel ohne Fett leicht anrösten. Dann mit 200 ml Wasser ablöschen und den geriebenen Ingwer zugeben. Innerhalb von ca. 10 Minuten weich kochen, mit einem Mixstab pürieren und zum Abkühlen beiseite stellen.
  5. Den Backofen auf 180°C Umluft oder 200°C O-/U-hitze) vorheizen.
  6. In einer Schüssel, Mehl, Backpulver, Haferflocken, Schoko-Chunks und Kürbiskerne mischen.
  7. In einer zweiten Schüssel, mit Hilfe eines Mixers, die weiche Butter mit dem aufgeschlagenen Ei schaumig schlagen. Dann den Zucker, Vanille-Zucker, Muskatnuss, Zimt, Salz und das abgekühlte Kürbispüree untermixen.
  8. Das Mehl-Kürbiskern-Gemisch dazugeben und zügig verrühren.
Vorbereiteter Teig für Kürbis-Cookies

Vorbereiteter Teig für Kürbis-Cookies

Auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes Backblech  kleine Teig-Häufchen setzen. Dazu benutze ich einen Eis-Portionierer, um möglichst gleich große Mengen des Teiges zu erhalten.(Zwei Esslöffel zum Portionieren erfüllen jedoch auch den gleichen Dienst.) Die Abstände zwischen den Teighäufchen müssen groß gewählt werden, da der Teig während des Backens auseinander läuft.

Das Backblech in den Backofen schieben und die Cookies, je nach Größe, ca. 15 – 20 Minuten backen. Bitte aufpassen, dass die Cookies nicht zu dunkel werden. Ich nehme das Backblech heraus, sobald die Ränder der Cookies goldbraun sind. Der ideale Cookie ist außen crispy und hat einen soften Kern.

Die Cookies nach dem Backen vorsichtig vom Blech nehmen und zum Abkühlen auf ein Gitter legen. Die noch weichen Kekse festigen sich  beim Abkühlen.

Jetzt fehlt nur noch ein frisch gekochter Earl Grey und mmmmmmh – mit den leckeren Kürbis-Cookies den Herbst genießen.

Birgit

Kürbis-Cookie

Kürbis-Cookie

 

 

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