Kürbis-Crème-Suppe mit Ingwer und Garnelen & Kräuter-Oliven-Brot mit Feta

Kürbissuppe

Kürbissuppe

Meine Hokkaido-Kürbis-Pflanzen sind den Schnecken und den Rehen zum Opfer gefallen. Blätter von Kürbisgewächsen müssen äußerst schmackhaft sein – wobei die Blüten immer zuerst gefressen werden. (Mag ich auch – ausgebackene  Zucchini-Blüten mit Ricotta, Pecorino und Kräutern  gefüllt…). Doch zum Glück gibt es  Gärtnereien, die von diesen „Plagegeistern“ nicht heimgesucht werden und somit schon die ersten Hokkaidos im Angebot haben.

Bei meinem Marktbesuch habe ich einen dieser herrlich orangefarbenen Hokkaido-Kürbisse in den Einkaufskorb rollen lassen und bereite ihn nun zu Hause, in meiner Küche, wie folgt zu:

Zutaten für Kürbis-Creme-Suppe mit Ingwer und Garnelen, 4 Personen:

  • 1 Hokkaido-Kürbis, ca 1kg
  • 200 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Lauch
  • 5 cm-Stück frischen Ingwer, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Butter
  • 1Tl Olivenöl
  • 1 TL Currypulver
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Orangensaft
  • 200 ml Sahne
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 200 g Garnelen, fertig gegart (aus dem Kühlregal)
  • Basilikum

Zubereitung:

Den Hokkaido-Kürbis halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben, dann in Scheiben schneiden und grob würfeln. Der Hokkaido kann mit Schale verarbeitet werden.

Die Kartoffeln schälen und würfeln.

Möhre und Lauch putzen und würfeln

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden.

In einem Topf die Butter mit dem Öl gemischt auslassen und Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen (d.h. nicht bräunen!). Dann den Curry einrühren und zusammen mit Möhren- und Lauchwürfeln anrösten. Kartoffel- und Kürbisstücke zufügen und einige Minuten dünsten. Mit Gemüsebrühe und Orangensaft ablöschen und abgedeckt 20 Minuten kochen lassen.

Sahne zufügen und die Suppe mit einem Mixstab pürieren. Wenn die Suppe zu dick sein sollte – etwas Gemüsebrühe zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Garnelen hinzufügen, mit klein geschnittenem Basilikum bestreuen und servieren.

Tipp: Anstelle  der Garnelen etwas Kürbiskernöl über die Suppe träufeln  und mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen.

Kräuterbrot mit Feta, Oliven und Tomaten

Kräuterbrot mit Feta, Oliven und Tomaten

Zutaten für das Kräuter-Oliven-Brot mit Feta und getrockneten Tomaten:

  • 500 g Weizenmehl
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 ml warmes Wasser
  • 10 schwarze Oliven, klein geschnitten
  • 2  EL gehackte frische Kräuter (Rosmarin, Thymian), alternativ ½ EL getrocknete Kräuter
  • 50 g Schafskäse (Feta)
  • 2 getrocknete Tomaten, kleingeschnitten

Zubereitung:

In einer Tasse , halb gefüllt mit warmen Wasser und einer kleinen Prise Zucker, die Hefe auflösen.

Das Mehl in eine Rührschüssel geben, in der Mitte eine Mulde freischieben, dort die flüssige Hefe hineinrühren. Das Salz,  Öl, klein geschnittene Oliven,  zerkleinerte getrocknete Tomaten, gehackte  Kräuter und den zerkleinerten Schafkäse rundherum auf dem Mehlrand verteilen.  Alle Zutaten unter Kneten vermischen und nach und nach das Wasser zugießen.

Tipp:  Oliven oder Tomaten können z.B. auch durch Röstzwiebeln ersetzt werden. Anstelle von Feta kannst Du auch klein geschnittenen Gouda oder grob geriebenen Parmigiano reggiano verwenden.

Ich knete immer per Hand, doch wer mag, kann auch eine Küchenmaschine benutzen. Der Teig sollte so lange geknetet werden, bis er sich von der Schüsselwand löst. Wenn er klebt, dann etwas Mehl zugeben und so lange weiter kneten, bis sich der Teig zu einer weichen Kugel formen lässt. Ist der Teig zu krümelig, dann während des Knetens tröpfchenweise warmes Wasser zufügen.

Etwas Mehl über den Teig-Kloß stäuben, mit einem feuchten Tuch abdecken und an einen warmen Ort stellen. Hier den Teig so lange gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Das dauert ca. 1 Stunde. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft oder 200 °C O-/U-hitze vorheizen.

Den aufgegangen Teig, auf einem, mit Backpapier, ausgelegten Backblech, noch einmal durchkneten und zu einem Brotlaib formen (ich mag individuelle Formen) oder in eine Kastenform füllen und dann ca. 30 – 40 Minuten lang backen. Das fertige Brot hört sich beim “Anklopfen” hohl an.

Nach dem Backen auf einem Gitter abkühlen lassen.

Kräuterbutter

Kräuterbutter

Kräuterbutter

  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Handvoll frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, französischer Estragon, Dill, Knolauch, Thymian)
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Wasabi oder Meerrettich

Zubereitung:

Die Kräuter fein wiegen oder hacken. Mit einer Gabel die Butter, die Kräuter, 1 TL Zitronensaft, Abrieb der Zitrone, Salz, Pfeffer und einem „Klecks“ Wasabi vermischen und abschmecken.

 

Guten Appetit

♥ Birgit ♥


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