Joghurtbrot, no knead – mit lockerer Krume und knuspriger Kruste

Moin und hallo Ihr Lieben,

alle Brot- und Brötchenvorräte sind aufgegessen – es darf wieder gebacken werden. Heute bzw. gestern (denn Ihr wisst: etwas Planung muss bei einem No-knead-Brot sein) habe ich mich dazu entschlossen,  ein Joghurtbrot zu backen. – Ein Becher Bio-Joghurt, der mich immer beim Öffnen des Kühlschrankes vorwurfsvoll anschaute, musste weg. . . .

Joghurtbrot, no knead

Habt Ihr schon einmal ein Joghurtbrot gegessen? Wenn nicht, solltet Ihr es unbedingt probieren. Es hat einen ganz zart säuerlichen Geschmack.. Die Kruste ist  super knusprig und die Krume herrlich locker und saftig.  Das Schöne an dem Joghurtbrot ist außerdem, dass es sich lange frisch hält. Bei richtiger Lagerung ist es auch nach drei Tagen noch locker, saftig und frisch. Ich mag das Joghurtbrot besonders gern zum Frühstück mit Konfitüre bestrichen, aber es passt auch gut als Beilage zu Salaten und Suppen. Mmmmh – und lecker ist es auch  mit Käse  oder geräuchertemLachs belegt zum Abendbrot. (Ich bekomme schon wieder Appetit. . .)

Sucht die Zutaten zusammen und – morgen zur gleichen Zeit, könnt Ihr auch schon dieses super tolle Brot formen und backen!!!

Viel Spaß bei der Zubereitung und dann guten Appetit!

Eure

Joghurtbrot, no knead aus dem Topf

Kennt Ihr schon meine anderen No-knead-Brote? Nachfolgend findet Ihr eine kleine Auswahl:

Weizenvollkornbrot, no knead

Weizenmischbrot, no knead

Ciabatta

 

Joghurtbrot, no knead aus dem Topf

Joghurtbrot, no knead aus dem Topf

Weizenbrot mit einer zart säuerlichen Note, lockerer Krume und längerer Frische
Vorbereitungszeit10 Min.
Zubereitungszeit45 Min.
Ruhezeit1 d
Gericht: Brot
Land & Region: Deutschland
Keyword: backen, Brotbacken, Hefe, Joghurt-Brot, no-knead, ohne Kneten, recipe, Rezepte, Übernachtgare, Weizenbrot
Portionen: 1 Brot/900g
Autor: birgitd.com
Drucken

Zutaten

  • 550 g Weizenmehl Type 550
  • 180 g Wasser
  • 200 g Joghurt mild, 3,5% Fett; glattgerührt
  • 14 g Salz
  • 1 g Hefe frisch

Zubereitung

  • Zutsaten abwiegen.
  • Vom abgewogenen Wasser etwas in eine Tasse abfüllen und die Hefe darin auflösen.
  • Das Wasser in eine Rührschüssel geben und das Salz darin auflösen.
  • Dann den Joghurt, das Mehl und zum Schluss die aufgelöste Hefe zugeben.
  • Erst locker alles mit einem Löffel verrühren, dann eine Hand zur Hilfe nehmen und alle Zutaten solange mischen bis der Teig eine gleichmässige Konsistenz erreicht hat.
  • Sollte der Teig noch sehr klebrig sein (kann bei hohem Wassergehalt des Joghurts vorkommen) esslöffelweise mehr Mehl dazugeben.
  • Den Teig zu einer Kugel formen. Eventuell am Schüsselrand anhaftende Teigreste mit einer Teigkarte abschaben und auf den Teigkloß geben.
  • Die Schüssel mit einem Deckel, Wachspapier oder Frischhaltefolie abdecken, damit der Teig nicht austrocknet.
  • Der Teig soll nun 24 Stunden bei Raumtemperatur (ca. 20°C) ruhen.
  • Ich dehne und falte den Teig meistens schon nach 2 Stunden und dann immer, wenn ich an der Schüssel vorbeikomme. Ich habe den Eindruck, dass die Krume dann besonders locker wird. In den letzten 8 Stunden allerdings nur noch ganz behutsam aufziehen, damit möglichst viel Gas im Teig erhalten bleibt.
    Teig aufziehen: Den Teig vom Rand her abschnittsweise (ca. 5x) hochziehen, zur Mitte falten und dort hineindrücken. Diese Faltungen also rundherum vornehmen bis der Teig straff gespannt und rund vor Euch liegt. Wer mag dreht noch eine Runde...
  • Eine Schüssel mit einem bemehlten Tuch auslegen oder einen runden Gärkorb beretstellen.
  • Nach 24 Stunden den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben.
  • Den Teig rund formen.
  • Den Teigling rundherum vorsichtig wieder etwas dehnen, zur Mitte falten und dort leicht andrücken bis der Teiglinf rund und straff geformt ist.
  • Die Teigkugel drehen, sodass die glatte Seite nach oben zeigt. Den Teigling mit den Händen umfassen und die Teighülle nach unten ziehen bis die Oberfläche gespannt ist.
  • Den Teigkloß in die bemehlte Schüssel legen und mit einem Tuch abdecken.
  • 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Topf mit Deckel im Backofen auf 250°C aufheizen lassen.
  • Ich lege ein auf Topfgröße zugeschnittenes Stück Backtrennpapier bereit. Darauf setze ich meinen gereiften Teigkloß und setze diesen, indem ich das Papier an den Seiten halte in den Topf, den ich vorher aus dem Ofen genommen habe.
  • Wer mag schneidet den Teig an der Oberfläche ein.
  • Den Deckel auf den Topf setzen und den Topf in den Ofen schieben.
  • Die Temperatur auf 230°C vermindern.
  • Die Backzeit beträgt 40 Minuten.
  • Das Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Backgitter auskühlen lassen und dann genießen! Guten Appetit!

Joghurtbrot, no knead im Topf gebacken

 

Na, hat Dir das Joghurtbrot gefallen? Wenn ja und Du das Brot gebacken hast, lad doch ein Bild bei Instagram  hoch und tagg es  mit @birgitdelicious und #birgitdelicious  ♥ Ich bin schon sehr gespannt!

Gefallen Dir meine Rezepte? Dann folg mir doch ganz einfach hier im Blog oder in den sozialen Medien, damit Du immer aktuell informiert bist:

INSTAGRAMPINTERESTFACEBOOK

 

 

 

 


4 Kommentare

  • Günther

    Ist ja lecker!!!
    Folgendes führtallerdings zur „Abwertung“:
    Joghurtbrot reicht bei 2 Personen für nicht mal vier Mahlzeiten….
    Für drei Mahlzeiten hat es gerade gereicht. Aber nach Lesen dieses Blog-Beitrags habe ich wieder Appetit bekommen und hätte gern noch eine Scheibe gegessen. Wahrscheinlich hätte auch Thetis ihren Anteil eingefordert – aber nicht ein Krümel ist übrig geblieben . . .
    LG
    … von Günther

  • Veronika Kay

    Wow, absolut wenig Aufwand! Ich liebe solche Topfbrote mit wenig Triebmittel und wenig Arbeit. Aber es ist total lecker geworden. Schön luftig und locker und eine tolle Kruste. Ich hoffe es ist okay, dass ich diesen Link hier in meiner Brotbackgruppe gepostet habe.

    • Birgit D

      Hallo Veronika,
      es freut mich, dass Dir das Brot gefällt. Ich mag es auch besonders gern und backe es recht oft. – Es ist super, wenn nach meinen Rezepten gekocht und gebacken wird, deshalb ist es absolut okay, dass Du den Link zu diesem Rezept teilst. Für mich ist das ein großes Lob! Danke!
      Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: