Madeleines aka Hasenpfötchen – pâtisseries françaises – délicieux!

Ich habe es Euch versprochen – leider nicht mehr rechtzeitig zu Ostern – aber heute geht‘ s los: Das Rezept für meine Hasenpfötchen. Ja, ich weiß, dass diese kleinen französischen Gebäckköstlichkeiten eigentlich Madeleines genannt werden, aber ehrlich – sie haben doch nun wirklich Ähnlichkeit mit kleinen Hasenfüßchen oder meint Ihr nicht?!

Okay, eigentlich ist es egal, wie wir sie nennen. Das Wesentliche ist, dass sie schmecken! Und, dass sie äußerst lecker sind, kann ich Euch versichern; denn ich backe sie schon seit einigen Jahren, habe an der Zubereitung herumgefeilt und – für mich sind sie so absolut perfekt. Das Originalrezept habe ich vor vielen Jahren in einer Zeitschrift entdeckt und abgeschrieben. Es stammt von Lea Linster und – das sagt doch eigentlich schon alles . . .

Bevor ich Euch nun das Rezept aufschreibe, möchte ich noch darauf hinweisen, dass der Teig eine Nacht bzw. acht Stunden ruhen muss. Das ist sehr wichtig. Ich setze den Teig in der Regel abends an und backe das Gebäck dann am kommenden Morgen.

Madeleines schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Natürlich kann man sie auch luftdicht verpackt einige Tage aufbewahren, doch meine Empfehlung ist: Backt sie frisch und nur so viele, wie wahrscheinlich benötigt werden.

Viel Spaß beim Backen und Genießen.

Eure

Madeleines

Madeleines

Madeleines aka Hasenpfötchen

Der Teig für die Madeleines muss mindestens 8 Stunden kalt ruhen!!! Nur ein gut durchgekühlter Teig zaubert die für  Madeleines charakteristische Beule.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Ruhezeit8 Stdn.
Arbeitszeit35 Min.
Gericht: Cookies, Gebäck, Kleingebäck
Land & Region: France, Frankreich
Keyword: backen, baking, dessert, food, Hasenpfötchen, Kleingebäck, Kultgebäck, Madeleines, Ostergebäck, sweets
Servings: 20 Stück
Author: Birgit D
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Zutaten

  • 80 g Butter und ein wenig für die Formen zum Fetten
  • 3 Eiweiss von Größe L
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Puderzucker und etwas zum Bestäuben
  • 60 g Weizenmehl Type 405
  • 40 g Mandeln blanchiert, fein gemahlen
  • 1 Backblech für Madeleines oder einzelne Madeleine-Backformen

Zubereitung

  • Die Butter bei leichter Hitze schmelzen.
  • Die drei Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Den Puderzucker sowie das Mehl sieben und mit den gemahlenen Mandeln vermischen.
  • Den Eischnee vorsichtig darunterheben,
  • Dann die Butter unterrühren.
  • Die Teigschüssel abdecken und eine Nacht oder 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Diese Ruhezeit ist sehr wichtig!
  • Die Madeleineformen vor dem Backen mit weicher Butter ausstreichen und mit etwas Mehl bestäuben.
  • Den Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen
  • Den kalten Teig mit einem kleinen Löffel in die Förmchen füllen. Die Formen sollen zu ca. 3/4 gefüllt sein. Nicht mehr, denn sonst läuft der Teig über!
  • Die Madeleines müssen nun 10 Minuten bei der Vorheiztemperatur backen. Dann die Temperatur um 20°C vermindern und fertig backen. Die Madeleines sollen eine schöne goldbraune Farbe annehmen.
  • Die Formen aus dem Ofen nehmen und die Madeleines noch warm aus den  Formen klopfen und zum Auskühlen auf ein Gitter legen.
  • Mit Puderzucker bestreuen, alternativ mit Schokolade oder Zuckerguss überziehen.

 

 

 

 


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