Rosinenbrot (no knead)- herrlich fluffig und fruchtig

Rosinenbrot (no knead) im Topf gebacken – ganz einfach:

Zutaten abmessen, mischen, abdecken, warten, ab und zu dehnen und falten, backen, abkühlen lassen und dann – genießen . . .

Für mich kann ein Tag kaum besser starten: Eine wundervoll fluffige Scheibe vom selbstgebackenen Rosinenbrot, bestrichen mit frischer Butter und einer Scheibe Käse belegt – dazu ein aromatischer Kaffee als Wachmacher – mmmmmmh

Aber nicht allein zum Frühstück oder Brunch, nein  auch nachmittags zum Kaffee oder Tee schmeckt ein Rosinenbrot einfach wunderbar. Mein Rosinenbrot (no knead) lässt sich ohne großen Aufwand  zubereiten. Wie auch Euch das gelingt, seht Ihr in meinem Rezept..

Rosinenbrot, no knead im Anschnitt

Rosinenbrot-Varianten

Das klassische Rosinenbrot besteht aus einem Hefeteig, der mit Rosinen gespickt ist. Hier in Schleswig-Holstein nennt man dieses köstliche Brot auch Rosinenstuten. Am besten schmeckt das Brot noch warm nur mit Butter bestrichen. Probiert auch mal meine kleinen Apfelstuten nach einem traditionellen Rezept oder die Heißen Wecken

Wer keine Rosinen mag oder einfach nur nach einer Variante sucht, kann die Rosinen zum Beispiel auch durch getrocknete Cranberries oder Kirschen ersetzen oder auch durch weitere Zutaten verfeinern. Ich nehme gern noch Zimt und getrocknete Apfelstückchen oder geröstete Nüsse dazu.

Die weihnachtliche Variante des Rosinenbrots ist der Rosinenstollen. Die meisten Regionen verfügen über ein eigenes gehaltvolles, traditionelles Rezept.

Rosinen für das Brot

Rosinen werden aus Weintrauben hergestellt. Die kleinen süßen Trockenfrüchte verleihen dem Rosinenbrot die besondere Fruchtigkeit. Ganz nach Geschmack könnt Ihr Rosinen, Sultaninen, Korinthen oder Zibeben verwenden. Es ist einerlei, welche Sorte Ihr verwenden wollt, sie sollten auf jeden Fall vor dem Backen eingeweicht werden, damit sie Ihr volles Aroma und Fruchtigkeit entfalten können.

So und nun solltet Ihr loslegen. Das Brot ist wirklich einfach mmmmmh – köstlich!
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Eure
Rosinenbrot, no knead

Rosinenbrot (no knead)

Kein großer Aufwand: nur Zutaten abmessen, mischen, abdecken, ruhen lassen, ab und zu mal dehnen und falten, backen, abkühlen lassen und dann - nur noch genießen. . .
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit40 Min.
Ruhezeit12 Stdn.
Arbeitszeit55 Min.
Gericht: Brot, Brunch, Frühstück
Land & Region: Deutschland / Germany
Keyword: Brunch, Frühstück, noknead, raisin, Rosinen, Rosinenbrot, Rosinenstuten, vegetarisch
Portionen: 1 Brot/ ca. 1000g
Autor: Birgit D
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Zutaten

  • 450 g Weizenmehl Type 550
  • 100 g Rosinen
  • 1 g Hefe frisch oder ½TL Trockenhefe
  • 1,5 TL Salz
  • ½ TL Ingwer gemahlen, optional
  • 3 EL Zucker brauner
  • 300 g Wasser
  • 50 g Apfelsaft oder einen anderen Saft zum Einweichen der Rosinen

Zubereitung

  • Die Rosinen für mindestens 30 Minuten in dem Saft ziehen lassen. Ab und zu umrühren
  • Etwas Wasser von der Gesamtmenge abnehmen und die Hefe darin auflösen.
  • Zucker und Salz in dem restlichen Wasser verrühren.
  • Mehl, Ingwer (optional) und die eingeweichten, abgetropften Rosinen mischen.
  • Dann das Wasser und die Hefelösung dazugeben und alle Zutaten zusammenrühren bis ein homogener Teig entstanden ist. (Sollte der Teig zu klebrig sein, dann esslöffelweise Mehl hinzufügen. Sollte der Teig zu trocken sein, tröpfchenweise Wasser oder den Saft vom Einweichen zugeben.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Deckel oder Frischhaltefolie abdecken und bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • Der Teig sollte mindestens 12 Stunden ruhen. Ich lasse ihn 24 Stunden garen. Währenddesssen falte ich ihn das erste Mal nach 8 Stunden (Dazu den Teig jeweils vom Teigrand aus mit den Fingern zur Mitte ziehen und dort andrücken) und dann mindestens noch zweimal. Gern auch öfter. Dadurch wird die Krume später schön locker.
  • Nach 24 Stunden den Teig vorsichtig auf eine stark bemehlte Arbeitsplatte gleiten lassen
  • Einen Gärkorb bereitstellen oder die eben benutzte Teischüssel mit einem Geschirrtuch auslegen und mit Mehl bestäuben.
  • Den Teig nun wieder rundherum falten. Dazu jeweils von einer Teigseite aus mit den Fingern zur Mitte ziehen und dort andrücken. (Eventuell mit den Fingern der anderen Hand fixieren.)
  • So oft zur Mitte falten ( ca. 5 - 6 x) bis der Teigling rundherum eingeschlagen und fest gestrafft ist.
  • Dann umdrehen, sodass die glatte Seite nach oben zeigt.
  • Die Teigkugel seitlich mit den Händen umfassen und dabei die Teighaut nach unten, unter die Kugel raffen, damit die Teigoberfläche gespannt ist.
  • Den Teigling in den Gärkorb oder die ausgelegte Schüssel legen und 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen.
  • Den Backofen mit dem Deckeltopf auf 250°C O.-/U.-hitze vorheizen.
  • Backtrennpapier auf der Arbeitsfläche bereitlegen.
  • Den Teig aus der Schüssel oder dem Gärkorb auf das Papier gleiten lassen. (Die Unterseite liegt jetzt oben,)
  • Den heißen!!! Topf aus dem Ofen nehmen. Vorsichtig den Deckel abnehmen und den Teigling mithilfe des Backtrennpapiers in den Topf heben. Wenn gewünscht In die Oberfläche ein Muster einschneiden. Wer möchte kann die Oberfläche mit einer Eistreiche (aus einem Eigelb verquirlt mit etwas Milch, optional) bepinseln. Dadurch wird die Oberfläche dunkel und glänzend.
  • .Den Deckel auf den Topf setzen und sofort in den Backofen schieben.
  • Die Ofentemperatur sofort auf 230°C vermindern und das Brot 40 Minuten backen.
  • Sobald das Brot fertig gebacken ist, dieses sofort aus dem Topf nehmen und auf einem Backgitter abkühlen lassen.

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